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Wanderung auf dem Naturlehrpfad- NLP-„Creuzburg- Ebenauer Köpfe-Wisch“

Dreizähniges Knabenkraut

Am 10.05.16  traf sich der KV Eisenach-Wartburgkreis für die Wanderung auf dem Naturlehrpfad „Creuzburg-Ebenauer Köpfe-Wisch“. 

Von 17:00 Uhr an ging die Wanderung, nach einer kurzen Begrüßung durch Klaus Fink, los. 
Olaf Busch, Gebietsbetreuer des AHO-RS West für Heimische Orchideen, gab dabei Einblicke zur Flora und Fauna.
Entlang des Naturlehrpfades blühen 11 verschiedene Orchideen-Arten. Um diese zu finden, muss man durchaus schon mal genauer hinschauen. 
Der Naturlehrpfad hat eine Routenführung mit 150m Höhenunterschied, sodass man nach dem anstrengendem Aufstieg einen wunderschönen 
Ausblick über die Stadt Creuzburg und die Ebenauer Köpfe genießen kann. An sich zeigte sich der Naturlehrpfad mit sehr gutem Wetter von seiner schönsten Seite und vielen blühenden Orchideen zum entdecken.

Die Wanderung war ein voller Erfolg und hat selbst den Jüngsten Wanderern bis zum Schluss Spaß und Freude bereitet.

Hier gehts zum vollen Bericht

BUND-Ortsgruppe Behringen-Craula gegründet

Neuer Ortsverband Behringen-Craula (Foto: K. Fink)

Hütscheroda. In der Osterwoche 2014 gründeten sieben Mitglieder des BUND Eisenach-Wartburgkreis die BUND Ortsgruppe Behringen-Craula. Sie ist ab sofort eine weitere Untergliederung des BUND-Kreisverbandes sowie des BUND Landesverbandes Thüringen. Zum Vorsitzenden wurde Wolfgang Zott (Apotheker und Mitglied im Gemeinderat) gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Pfarrer Uwe Kempe. Thomas Mölich, Leiter des BUND-Artenschutzprojektes „Rettungsnetz für die Wildkatze“, wurde zum Beisitzer gewählt; der studierte Wildbiologe ist mit seiner hohen naturschutzfachlichen Kompetenz und langjährigen Erfahrung weit über Thüringens Grenzen hinaus geschätzt. An der Gründung wirkte auch Klaus Fink in seiner Ehrenamtsfunktion als Vorstandsmitglied des BUND Kreisverbandes Wartburgkreis & Eisenach mit.

Auf ihrer ersten Zusammenkunft lieferten die Versammelten, einige von ihnen traten spontan dem BUND als Mitglied bei, bereits konkrete Vorschläge, welche Projekte im Rahmen des ehrenamtlichen Naturschutzes vor Ort angekurbelt und umgesetzt werden könnten. Dabei sei es wichtig, weitere Verbündete zu finden, Fördermittel zu akquirieren und die Bürger der Gemeinde – ohne den berüchtigten erhobenen Zeigefinger - auf den eingeschlagenen Weg mitzunehmen. Mit Schulen und Kindergärten, dem zuständigen Forstamt und Landwirten will man eng kooperieren, ebenso natürlich mit der Gemeinde, dem Gemeinderat und weiteren Vereinen und Institutionen. Zum Beispiel steht die Wiederbelebung einer Streuobstwiese mit alten Obstsorten ebenso auf der Agenda wie die Renaturierung einer Lehmgrube und so einiges mehr; der Umweltbildungsgedanke soll dabei nicht zu kurz kommen. Die BUND-Ortsgruppe Behringen-Craula will vor allem auch Zeichen setzen, wie man zur Freude und zum Vorteil Aller die heimische Natur und Landschaft vor der Haustür am Nationalpark Hainich weiter aufwerten kann. (K. Fink)

Ortsverband Mosbach

In Mosbach, südöstlich von Eisenach gibt es eine neue Ortsgruppe. Nach intensiven Aktivitäten der DEGES zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens und Planugen zur Umverlegung der B19 an Mosbach vorbei entschlossen sich der Bürgerverein Mosbach und die Ortsgruppe des BUND zu gemeinsamen Widerstand gegen die geplanten Neutrassierungen. mehr

BUND Kreisverband Wartburgkreis & Eisenach: Neuer Vorstand gewählt

Neu gewählter Vorstand (Foto: M. Beck)

Eisenach (kf). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband Wartburgkreis und Eisenach, wählte Anfang April seinen Kreisvorstand neu. In seinem Ehrenamt als Vorsitzender wurde Freimut Umlauf (Eisenach) bestätigt. Matthias Kirsten (Oberrohn) bleibt Stellvertreter für den Südkreis, ebenso wurden Klaus Fink (Eisenach) als Kassenwart und Nordian Renner (Marksuhl) als Beisitzer bestätigt. Neuer stellvertretender Vorsitzender für den Nordkreis ist Hans-Jörg Hoffmann (Ruhla). Weitere Beisitzer sind Reiner Döttger (Hötzelsroda) und Irina Lingelbach (Frauensee); Lingelbach wurde neu in den Vorstand gewählt. Umlauf ist seit 2002 Vorsitzender des Kreisverbandes, Fink bereits seit 1998 Kassenwart.

Außer der Wahl des neuen Kreisvorstandes und der detaillierten Rechenschaftslegung zum vergangenen Legislaturzeitraum beriet die Versammlung auch über die zukünftigen Schwerpunkte des BUND Kreisverbandes. Auf der Agenda steht weiterhin die Verbandsbeteiligung an Planungsverfahren aller Art, besonders die kritische Begleitung der Planung der heftig umstrittenen Neutrassierung der Bundesstraße (B) 19 durch das FFH-Gebiet „Nordwestlicher Thüringer Wald“, die sich seit Beginn 2011 in der Phase des Raumordnungsverfahrens befindet. Auch relevante Vorgänge in Stadt Eisenach und Wartburgkreis, die Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur, Landschaft, Flora und Fauna, Klima, Luft, Wasser und Boden haben können, sollen kritisch beleuchtet werden, sofern dies die ehrenamtlichen Kapazitäten erlauben.

Der Vorstand berichtete unter anderem über die praktische Naturschutzarbeit mit Erfassung von Artenbeständen in schützenswerten Gebieten, über BUND-Projekte wie „Rettungsnetz Wildkatze“ und „Wildkatzensprung“ (mit der Korridorbepflanzung bei Kälberfeld im Herbst 2013) sowie die Arbeit im Naturschutzbeirat des Wartburgkreises. Der BUND Kreisverband will des Weiteren seine Zusammenarbeit mit engen Verbündeten wie Naturschutzbund (NABU), Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO), Thüringisches Umweltzentrum, Heimatverein Thal und weiteren Partnern vertiefen.

Letzten Winter pflegten BUND- und AHO-Aktive gemeinsam geschützte Biotopflächen am Langen Enspel, auf dem Judengottesacker (bei Madelungen), am Kleinen Reihersberg (Eisenach) und am Wisch (Creuzburg). Seit 2013 unterstützt der BUND den Heimatverein Thal beim Aufbau eines Amphibienschutzzaunes an der B88. Das von Ralf-Uwe Beck (Ehrenvorsitzender des BUND Thüringen) zu Wendezeiten mitinitiierte Projekt „Baumkreuz“ bei Ifta begeht mit dem Mauerfall 1989 sein 25jähriges Bestehen und geht in diesem Jahr in die Trägerschaft des BUND-Bundesverbandes über. Der bisherige Träger für das Symbol des Zusammenwachsens von Ost und West in Form von Alleen an Bundesstraße 7 und einstigem Grenzstreifen, das „Unternehmen Wirtschaft und Kunst gGmbH“, werde aber weiterhin am Lebenswerk „Baumkreuz“ mitwirken.



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